Insel Rügen Buchen
Insel Rügen MV

Mit dem Rügen-Express die Insel erleben

Geschrieben am 29. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Die Insel Rügen ist zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert, aber wenn im Frühling die Sonnenstrahlen wärmer werden, sind nicht nur die Rüganer, sondern auch ihre Gäste von der erwachenden Natur begeistert. Die Gastgeber der Insel sind auf die vielen Ostergäste gut vorbereitet und die Angebotspalette kann sich sehen lassen.

„Ruckzuck ans Meer“
Mit diesem Slogan wirbt derzeit die Deutsche Bahn AG (DB) für ihre Expresszüge an die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern.
Vom 28. April bis zum 20. September bringen Sie gleich vier Züge direkt an die Ostsee: der Rügen-Express, der Warnemünde-Express, der Usedom-Express und der Settiner Haff
Der Rügen-Express bietet sich auch ideal für einen Tagesausflug auf die Insel.

Für alle die etwas länger auf Deutschlands größter und schönster Insel verweilen wollen, gibt es unter www.ruegen-mv.de die passende Unterkunft für Ihren Rügen Urlaub.

Klaus Störtebeker schwingt auf Rügen wieder das Schwert

Geschrieben am 25. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Auf der Insel Rügen schwingen die Piraten um Klaus Störtebeker wieder die Schwerter. Mit der Premiere des neuen Seefahrer-Spektakels «Verraten und verkauft» starteten am Samstag die Störtebeker-Festspiele in ihre 15. Saison.

Erzählt wird diesmal mit rund 120 Darstellern, 4 Schiffen und 30 Pferden der Werdegang des Studenten Klaus von Alkun zum Piratenführer Klaus Störtebeker. Für die rund 4,7 Millionen Euro teure Produktion wurden neben Stammschauspielern wie Sascha Gluth in der Hauptrolle sowie Dietmar Lahaine, Ingrid van Bergen und Wolfgang Lippert eine Reihe neue Darsteller verpflichtet, unter ihnen Robert Glatzeder, Christina Kraft und Bern Bremer. Nach fünf Jahren Pause erstmals wieder mit dabei ist auch der frühere Störtebeker-Darsteller Norbert Braun, der diesmal in die Rolle des Bösewichts Kielburg schlüpft. Insgesamt stehen bis 8. September auf der Open-Air-Bühne am Jasmunder Bodden 67 Vorstellungen auf dem Programm. Zu den Störtebeker-Festspielen wird in diesem Sommer der insgesamt viermillionste Besucher erwartet.

Rügen erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Deutschlands schönstes Meeresufer

Geschrieben am 20. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Unter dem dunklen Grün des sommerlichen Buchenwaldes leuchten die hohen Kreidesteilufer besonders hell. Es ist ein überwältigender Eindruck, diese Küste vom Meer aus zu sehen oder sie von den Aussichtspunkten der Stubbenkammer zu erleben.

Die Uferpromenade des Sassnitzer Hafens endet unversehens auf dem Feuersteingeröll des Strandes. Bald fallen helle Flecken an unbewachsenen Stellen des Ufers auf. Hier tritt Kreide an die Oberfläche. Kaum hundert Meter voraus liegt das erste niedrige Kreidekliff überragt vom hohen Buchenwald. Hier beginnt der Nationalpark Jasmund…

Aber nur derjenige Einheimische, der Wanderer oder Tourist der hier verweilt und diese Landschaft in allen Jahreszeiten, bei jedem Wetter erlebt, kann von ihrem unvergeßlichen Zauber berichten, den Casper David Friedrich malte und Johannes Brahms in Töne setzte.

Mehr vom schönsten Meeresufer, der Kreideküste, dem Königsstuhl und feinen Sandstränden der Ostseeinsel Rügen findet Ihr unter
www.ruegen-mv.de… (Auch eine Gute Adresse für den nächsten Urlaub. Ferienwohnung, Appartement, Hotel oder Pension…)

Rügen erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Störtebeker “Verraten und Verkauft”

Geschrieben am 19. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Alles klar zum Entern! Die Mannschaft um Klaus Störtebeker freut sich auf die 15. Spielzeit auf Rügen und verspricht zum Start des vierten Zyklus ein großes Spektakel.

(Ralswiek) Kartaunen krachen und Schwerter klingen – Piratenzeit auf Rügen. Ab dem 23. Juni (bis 8. September, jeweils Montag bis Samstag 20 Uhr) entert Klaus Störtebeker und sein Team wieder die Freilichtbühne in Ralswiek. Der vierte Zyklus des Stücks beginnt mit der Geschichte „Verraten und Verkauft“. Klaus von Alkun (wird später zu „Störti“) kehrt heim und findet seinen Besitz niedergebrannt und die Familie ermordet. Zunächst scheint es, als hätte sein Vater mit den Grundstücken wegen der schlechten finanziellen Lage spekuliert und sei so in Konflikt mit dem Hintermann Wüllferich gekommen, der ihn dann zu Recht richtete. Doch so einfach lässt sich Klaus nicht abspeisen …

Produktion kostet 4,7 Millionen Euro

Ralswiek (stw). Die Störtebeker-Produktion „In Henkers Hand“ im Vorjahr stand unter keinem guten Stern. Ein Sturm versenkte die neue Kogge und ein Brand verwüstete die Gaststätte nebst Wirtschaftsräumen, wie z. B. dem Kostümlager. Für Intendant Peter Hick kein Grund an der aktuellen Produktion zu sparen. 4,7 Millionen kostet das Spektakel „Verraten und Verkauft“, verriet der Störti-Chef auf der Pressekonferenz. Gegenüber dem WOCHENSPIEGEL bestätigte er, dass am Stück nicht gespart wurde. „Das wäre Blödsinn. Ich habe zum Beispiel extra einen teuren Zaubertrick eingekauft, um dem Maskenfest das I-Tüpfelchen zu geben.“ Über die weiteren Abenteuer und Begleiter Störtebekers im neuen Zyklus steht noch nicht viel fest. Hick widerlegte auch die Meldung, dass Ex-Winnetou-Darsteller Gojko Mitic bald in Ralswiek reitet. „Dazu gab es keine Gespräche. Wir schreiben auch erst die Bücher und besetzten dann die Rollen“, erklärte der Intendant auf Nachfrage.

Ensemble verspricht hohe Theaterqualität

Auf der Besetzungsliste der Störtebeker-Festspiele stehen auch in diesem Jahr viele bekannte Schauspieler. So ist Sascha Gluth wieder in der Rolle des Klaus Störtebeker zu sehen. Gluth wirkte bereits in der Fernsehserie “Hinter Gittern” mit. Ihm zur Seite steht Dietmar Lahaine als Goedeke Michels. Entertainer Wolfgang Lippert mimt Abellin den Balladensänger. Robert Glatzeder, bekannt aus „Tatort“ oder „Die Flucht“, ist ebenso mit von der Partie, wie Ingrid van Bergen. Die Schauspielerin war zuletzt im Kinofilm „Der Wixxer II“ zu erleben. Früher spielte sie an der Seite von O. W. Fischer und Heinz Rühmann. Fans der Comedy Sendung „Bewegte Männer“ dürfte van Bergen nicht unbekannt sein. Sie spielt Norbert Brommers Mutter Margarethe.

Die Insel Rügen und die Störtebeker Festspiele in Ralswiek erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Urlaub in Deutschland liegt voll im Trend.

Geschrieben am 17. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Rügen hat alles, was man für einen erholsamen Urlaub benötige. Als erstes einmal: ein Meer mit kilometerlangen Sandstränden. Zum Zweiten: Ausgedehnte Wandermöglichkeiten durch nahezu unberührte Natur. Große Teile der Insel sind als Nationalpark, Naturschutzgebiet oder als Biosphärenreservat ausgewiesen. Und Drittens: Es ist eine der sonnenreichsten Gegenden in Deutschland.

Suchen Sie sich Ihre individuelle Unterkunft auf deutschland größter und schönster Insel aus. Unser umfangreiches Portal über Rügen lässt keine Wünsche offen. Ferienwohnung buchen, Appartement buchen oder Hotel Buchen unter www.ruegen-mv.de

Rügen erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Diebe stehlen wertvolle Truhe aus Kirche

Geschrieben am 14. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Diebe haben aus einer Kirche in Bobbin auf der Insel Rügen eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Eichentruhe gestohlen. Ihr Wert wird auf etwa 3000 Euro geschätzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die unbekannten Täter waren in der Nacht zu Montag in die Kirche eingedrungen. Die mit massivem Eisen beschlagene Truhe hatte als Sammelbehältnis für Spenden der Besucher gedient.Diebe haben aus einer Kirche in Bobbin auf der Insel Rügen eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Eichentruhe gestohlen. Ihr Wert wird auf etwa 3000 Euro geschätzt,
wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die unbekannten Täter waren in der Nacht zu Montag in die Kirche eingedrungen. Die mit massivem Eisen beschlagene Truhe hatte als Sammelbehältnis für Spenden der Besucher gedient.

Die Insel Rügen erleben mit dem ruegen-express.de-Team

G8-Fazit: Vorwiegend angenehme Überraschungen

Geschrieben am 14. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Der G8-Gipfel, dem die internationale Presse im Voraus ein Scheitern vorausgesagt hatte, ist überaus produktiv verlaufen und hat sogar ein paar erfreuliche Überraschungen gebracht.

Von einem Treffen, bei dem eine Frau den Vorsitz führte und einige Newcomer einander kaum kannten, war wirklich kaum etwas Gescheites zu erwarten. Der Bundeskanzlerin gelang es jedoch, die Diskussionen gekonnt zu moderieren und die Aufgabe zu lösen, die sie in der Abschlusskonferenz erwähnt hat: Niemanden in die Enge zu treiben und sich um einen Kompromiss zu bemühen.

Wahrscheinlich wird der G8-Gipfel in Heiligendamm in der Tat als ein Treffen von gelungenen Kompromissen in die Geschichte eingehen. Davon waren jedenfalls die Beschlüsse zu den Hauptthemen – Klimawandel und Hilfe für Afrika – geprägt.

Niemand konnte etwa erwarten, dass George W. Bush, der ein Land vertritt, das für die größte Luftbelastung sorgt, dem Vorschlag von Merkel zustimmen würde, Verhandlungen über ein neues Dokument aufzunehmen, das bis 2009 das Kyoto-Protokoll ablösen und wesentlich strengere Treibhausgas-Einschränkungen vorsehen würde. In der Schlusserklärung des Gipfels wird das Ziel formuliert, die Umweltbelastung durch Treibhausgase bis 2050 um 50 Prozent zu verringern.

Sicherlich hat der Herr des Weißen Hauses dabei nicht nur dem Druck seiner G8-Kollegen nachgegeben, sondern auch die öffentliche Meinung in seinem Land mit berücksichtigt – dort ist heute das Thema Umweltschutz viel populärer als gestern.

Die Vertreter Afrikas, die zum Gipfel eingeladen waren, hatten wohl damit gerechnet, dass die G8-Spitzenpolitiker ihr Bedauern äußern würden – immerhin haben die ihnen vor einem Jahr in Gleneagles versprochenen 50 Milliarden Dollar den afrikanischen Kontinent immer noch nicht erreicht. Und dass ihnen zugesichert wird, dieses Versäumnis demnächst nachzuholen.

In Heiligendamm hat aber Afrika nicht nur eine Bestätigung der vorjährigen Großzügigkeit, sondern eine neue große Spende bekommen. Die G8 hat beschlossen, dem schwarzen Kontinent 60 Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten bereitzustellen.

Man muss allerdings einräumen, dass selbst diese greifbare Hilfe bei so manchen namhaften Kämpfern gegen die Armut Empörung ausgelöst hat. „Das ist unseriös, das ist alles eine totale Farce“, meinte etwa der berühmte Rock-Musiker Bob Geldof. Offenbar teilt er den weit verbreiteten Irrtum bezüglich des Mechanismus der G8-Tätigkeit. Denn die jährlichen G8-Treffen sind nicht der Ort, wo überwältigende Großzügigkeiten und schnelle Lösungen komplizierter politischer Probleme zu erwarten sind. Die Beschlüsse über die Finanzierung des Kampfes gegen Infektionskrankheiten kommen wirklich nicht allzu oft und sind auch nicht besonders typisch. Dafür wird bei solchen Treffen ein prinzipieller gemeinsamer Kurs festgelegt, der für die internationale Völkergemeinschaft richtungweisend wird. Davon überzeugen auch die Erklärungen, die die G8-Teilnehmer zu den akutesten internationalen Problemen beschlossen haben.

So sprach sich die G8 für „weitere Maßnahmen“ gegen Iran aus, sollte dieses nicht auf sein Urananreicherungsprogramm verzichten. Von Nordkorea wurde gefordert, die Tests von Raketen einzustellen, die nukleare Gefechtsköpfe tragen können. Eine Mahnung galt auch Sudan: Khartum muss die auf die Beilegung des Konflikts in Darfur gerichteten Bemühungen unterstützen, widrigenfalls muss es mit Strafsanktionen rechnen.

Bedauerlicherweise gab es beim Thema Kosovo ein solches Einvernehmen nicht. Es gab auch keine Fortschritte. Russland gelang es nicht, die Partner in der G8 davon zu überzeugen, was für Moskau selbst absolut logisch erscheint: Wenn das Prinzip der Selbstbestimmung der Nationen über das Prinzip der Beibehaltung der territorialen Integrität der Staaten gesetzt wird, so muss diese Norm überall gelten, nämlich nicht nur im postjugoslawischen, sondern auch im postsowjetischen Raum, etwa für die Quasi-Staaten im Kaukasus. Der Westen will aber eine solche Universalität aus irgendeinem Grund nicht akzeptieren.

Dafür brachte Heiligendamm einen echten Durchbruch beim Streit um das amerikanische Raketenabwehrsystem in Europa, der in letzter Zeit die russisch-amerikanischen Beziehungen vergiftet hat. Beim Treffen mit Bush schlug Wladimir Putin vor, die geplante Radaranlage in Tschechien und die Abfangraketen, die in Polen stationiert werden sollen, durch eine gemeinsame Nutzung der Radaranlage im aserbaidschanischen Gabala zu ersetzen. Die Abfangraketen könnten dann, so Putin, in der Türkei oder im Irak stationiert werden („damit es zumindest irgend einen Nutzen vom dortigen Krieg gibt“).

Wie die erste Reaktion der amerikanischen Seite gezeigt hat, war sie von einem derart ernsthaften Angebot überrascht. Bush bewertete die Idee als „interessant“ und sein Sicherheitsberater Steven Headley als „interessant und positiv“. Zugleich gab die Außenamtschefin Condoleezza Rice zu verstehen, dass dieses überraschende Angebot für sie nichts ändert: Der Vorschlag des russischen Präsidenten würde die US-Pläne, Raketenabwehr-Segmente in Osteuropa zu stationieren, in keiner Weise beeinflussen.

Wenn dem aber wirklich so ist, müssten sich die USA darauf gefasst machen, dass zu viele einsehen würden: Die Mission des amerikanischen Raketenabwehrsystems besteht keinesfalls in einem Schutz Europas vor iranischen oder nordkoreanischen Raketen. Die Radaranlage in Aserbaidschan ist nämlich unter anderem ein Prüfstein für die Aufrichtigkeit der Absichten Washingtons.

Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Geschrieben am 12. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Das Mecklenburg-Vorpommern ein vorzügliches Urlaubsland ist, bleibt gerade in der Zeit vor und nach den Gipfelgesprächen in Heiligendamm unbestritten. Immerhin ist MV unter allen Bundesländern auf Platz 2 der beliebtesten Urlaubsländer in Deutschland und schickt sich an, Bayern als Urlaubsland Nr. 1, abzulösen.

Auch die Ostseeinsel Rügen ist Jahr für Jahr ein Anlaufspunkt für zahlreiche Ostseeurlauber.
Zu jeder Jahreszeit gibt es unendlich viele Naturereignisse die ihren Urlaub zu einem unvergessenen Traum werden lassen. Rügen mit der Fotokamera zu durchstreifen ist ein urlaub den sie nie beenden werden. Tiere in freier Natur die Sie so
noch nie gesehen haben und die großen Felder in vielfältigsten Farben. Sonnenuntergänge über dem Dornbusch der kleinen Insel Hiddensee und die rauschende See hüllt die Inseln in den Schlaf. Urlaub auf Rügen ist ein muss!
Rügenurlaub könnte für ihre Familie in den nächsten Jahren ein muss werden und ihre Kinder werden immer wieder davon reden… rügenurlaub..urlaub auf rügen..
Rügenferien..ostsee..Badeurlaub…oder camping auf Rügen…

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Bilanz des G8-Gipfels in Heiligendamm

Geschrieben am 10. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Viele Fragen bleiben nach dem G8-Gipfel offen: Wie geht es weiter mit dem Klimaschutz und mit der Afrika-Hilfe? Kanzlerin Merkel ist jedenfalls mit den Beschlüssen von Heiligendamm zufrieden und spricht von einem erfolgreichen Gipfel.

War es die Abgeschiedenheit hinter einem zwölf Kilometer langen Stacheldrahtzaun, der sommerblaue Himmel über Heiligendamm oder einfach das persönliche Erfolgsrezept von Kanzlerin Angela Merkel: “Meeresluft ist klare Luft, die ordnet die Gedanken und konzentriert sie vielleicht auch ein bisschen auf das Wesentliche”, gab sie zu verstehen.

In wesentlichen Punkten jedenfalls hat Merkel einen weiteren außenpolitischen Erfolg in ihrer Zeit als G8- und EU-Ratspräsidentin verbucht. Sie konnte wieder einmal vieles von dem durchsetzen, was sie sich vorgenommen hatte, obwohl man noch kurz vor dem Gipfel in Berliner Regierungskreisen gerade beim Klimaschutz nicht mehr mit einer Einigung gerechnet hatte. Das Wort Scheitern waberte über die Flure, am Ende aber war Merkel überzeugt: “Ich glaube, diesem Abkommen, dieser politischen Entwicklung, entkommt niemand. Das ist ein Riesenschritt nach vorne.”

Schon in der Vergangenheit hatte sich ausgezahlt, dass die Chemie zwischen Merkel und US-Präsident George W. Bush stimmt. So konnte die Kanzlerin den US-Präsidenten zu einer Trendwende bewegen, wie sie selbst sagte. Künftige Klima-Verhandlungen sollen unter dem Dach der Uno gebündelt werden und über eine Reduzierung der Treibhausgase um 50 Prozent will Bush ernsthaft nachdenken.

“Dieser Moment kann sehr schnell verloren gehen”

Die Bilanz ist positiv, bescheinigte deshalb der Neuling auf dem G8-Gipfel, Frankreichs Präsident Nikolas Sarkozy der Bundeskanzlerin. Und auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon war zufrieden, warnte aber auch davor, jetzt in der Dynamik nachzulassen: “Dieser Moment kann sehr schnell verloren gehen. Wir müssen alles tun, um das zu verhindern.”

Doch die Bedenken, dass den Versprechen von Heiligendamm keine Taten folgen könnten, lässt Angela Merkel nicht gelten. Ein Wermutstropfen mag sein, dass die sogenannten Schwellenländer wie China sich nicht auf feste Zusagen zur Reduzierung der Treibhausgase einlassen. Doch die Kanzlerin hat sie in den sogenannten Heiligendamm-Prozess eingebunden. Ihr Ziel war es, auf diese Weise den Dialog zu verfestigen und damit auch beim Thema Klimaschutz keinen mehr aus der Verantwortung zu entlassen: “Die Botschaft ist, dass wir ohne einander nicht mehr auskommen und die Globalisierung menschlich gestalten können”, sagte Merkel.

Enttäuschung beim Thema Afrika

Das betrifft dann vor allem ihr letztes großes Ziel, mit dem sie sich allerdings in Heiligendamm nicht endgültig durchsetzen konnte. Gerade beim Schwerpunktthema Afrika enttäuschte sie dann doch diejenigen, die von ihr mehr erwartet hatten als die Absichtserklärung, ein Milliardenprogramm gegen Aids aufzulegen.

ie Kanzlerin hielt sich in Heiligendamm an das Machbare und unterstrich lieber die gute Atmosphäre, die schließlich auch dafür gesorgt hat, dass es im Raketenstreit zwischen USA und Washington nicht zum Eklat zwischen Bush und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kam: “Es war vor allem wichtig, dass das Ganze in einer konstruktiven Atmosphäre stattgefunden hat. Es ist hier nie jemand in eine Ecke gestellt worden, das führt im übrigen auch nicht zu Lösungen. Aber damit sind natürlich nach zwei Tagen nicht alle Probleme der Welt gelöst.”

Was geschieht mit dem Zaun?

Und so bleiben am Ende in Heiligendamm noch viele Fragen offen, wie es weiter geht mit dem Klima-Schutz und der Afrika-Hilfe oder welche Zukunft dem historischen Zaun von Heiligendamm droht. Angeblich interessieren sich Flughäfen und Zoos dafür. Doch wenigstens um diese Frage muss sich Merkel in der zweiten Halbzeit ihrer G8-Präsidentschaft nicht mehr kümmern.

Nach dem G8-Gipfel heißt es: Aufräumen!

Geschrieben am 10. Juni 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Es ist wie nach einer Geburtstagsfeier: Erst wenn alle Gäste weg sind, sieht man, wie viel Dreck sie gemacht haben. So ähnlich ist es auch nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm an der Ostsee.

Dort hatten sich drei Tage lang die acht mächtigsten Politiker der Welt getroffen. In der Umgebung tummelten sich zehntausende Demonstranten, Polizisten, Journalisten und Musiker. Als die acht Politiker weg waren, hieß es aufräumen.

In dem großen Hotel, in dem die Chefs der G8-Länder geschlafen haben, war Großputz angesagt. Auch noch am Wochenende. Erst am Dienstag dürfen wieder Gäste ins Hotel kommen.

In der Umgebung von Heiligendamm war ebenfalls viel zu tun. Die Demonstranten packten kräftig mit an. Sie sammelten ihren Müll ein. Sie sortierten ihn sogar. Und sie stopften ihn in Plastiksäcke. Die Straßen waren schon am Freitag wieder blitzblank.

Einiges ist aber auch kaputt gegangen. Polizisten und Demonstranten liefen nämlich durch Felder. Sie trampelten Raps, Getreide und Kartoffeln nieder. Sogar Hubschrauber landeten auf den Äckern. Jetzt sind die Bauern sauer. Sie wollen Geld für die zerstörten Pflanzen. Es ist aber noch nicht klar, von wem sie das bekommen. Am Montag wollen sich die Bauern genau anschauen, wie viel kaputt gegangen ist.

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