Insel Rügen Buchen
Insel Rügen MV

Deutschlands längste Brücke führt nach Rügen

Geschrieben am 31. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Der Ferienverkehr auf die Ostseeinsel Rügen wird künftig dank der neuen Brücke rascher fliessen.

In Norddeutschland können augenblicklich die Infrastrukturprojekte nicht gross genug sein. In Wilhelmshaven wird ein völlig neuer Hafen für Containerschiffe errichtet, zwischen den Ostseeinseln Fehmarn und Lolland soll eine 19 Kilometer lange Brücke entstehen. Während diese Vorhaben erst noch realisiert werden müssen, wurde in der letzten Woche deutschlands längste Brücke eingeweiht. Bundeskanzlerin Merkel pries bei einer Feier die insgesamt 4 Kilometer lange Verbindung zwischen Stralsund und der Ferieninsel Rügen als architektonische Meisterleistung.

Die Rügen-Brücke ist eine Komposition aus 80 000 Kubikmeter Beton, 6400 Tonnen Stahl und hochfesten Stahlseilen. Das eigentliche Herz der Konstruktion bildet eine Schrägseilbrücke, hinzukommen fünf weitere Teilbrücken und zwei Dämme. Die Länge der Brücken addiert sich auf 2800 Meter. Deutschland ist so etwas wie das Mutterland der Schrägseilbrücken, bei denen die Fahrbahn an straff gespannten Trossen an einem zentralen Pylon aufgehängt wird. Bereits im Jahr 1935 meldete ein deutscher Ingenieur dieses Bauprinzip zum Patent an, das dann nach dem Zweiten Weltkrieg beim Wiederaufbau des zerstörten Landes umgesetzt wurde. Inzwischen ist die Konstruktion so perfektioniert, dass sich die Rügen-Brücke als filigranes Kunstwerk präsentiert.

Rügen und Mecklenburg-Vorpommern erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Erlebnis Rügenbrücke

Geschrieben am 23. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Nach dreitägigen Feierlichkeiten sollten am Nachmittag die ersten Autos über die längste Brücke Deutschlands zwischen der Hafenstadt Stralsund und der Insel Rügen rollen. Zuvor sollen letzte Aufräumarbeiten abgeschlossen werden. Seit Freitag waren nach Schätzungen der Veranstalter rund 330 000 Menschen rund um die Freigabe der längsten Autobrücke der Republik an die Ostseeküste gekommen, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Waren Sie auch bei diesen einmaligen Ivent? Dann schildern Sie uns Ihre Eindrücke oder senden uns Ihre Bilder von der Einweihung der neuen Rügenbrücke. Schreiben Sie uns eine E-Mail an marketing@ruegen-mv.de oder nutzen Sie gleich unsere Kommentarfunktion in der Online-Zeitung.

Feuerwerk zum Rügenbrückenfest

Rügen und MV erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Das Fest zur Superbrückeneinweihung

Geschrieben am 22. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Es war wohl das größte Fest was die Hansestadt Stralsund erlebt hat. Das Spektakel um die Einweihung und Eröffnung der neuen Rügenbrücke locke ca. 300 000 Gäste an den Strelasund. Allein zum ersten Lauf und Walking Day über die neue Brücke nahmen über 6000 Personen aus ganz Deutschland teil.

Wie wir aus verlässlichen Quellen erfuhren, wird das auch nicht der letzte Lauf und Walking Day über die Rügenbrücke sein. Zudem wurde uns mitgeteilt, das die Stadt Stralsund zusammen mit dem Kreis Rügen ein jährlich wiederkehrendes Fest zum Bestehen der neuen Rügenbrücke plant.

Rügen erleben mit dem ruegen-express.de-Team

Die Rügenbrücke live erleben

Geschrieben am 20. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Die Eröffnung der neuen Rügenbrücke wird heute von der Bundeskanzlerin Angelika Merkel vollzogen. Tausende Menschen strömen zum Bückenschlag 2007 in die Hansestadt Stralsund sowie nach Altefähr auf der Insel Rügen. Der alte Rügendamm wird durch die 3 km lange neue Brücke ersetzt.

Verfolgen Sie die spektakuläre Eröffnung der Hängebrücke auf ruegen-express.de.

Wir halten Sie auf dem Laufenden…

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Livebilder vom Brückenfest finden Sie unter www.ruegen-webcam.de

Rügenbrücke Eröffnung

Rügenbrücke bei Nacht

Ihr Rügen-Express-Team

“Strelagate” – neues Tor zu Rügen

Geschrieben am 16. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Die Kanzlerin kommt nach Stralsund. Die SPD/CDU-Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns platzt beinahe vor Stolz und Optimismus. Rings um den Strelasund wird gleich drei Tage lang ein Volksfest gefeiert – mit Rock, Pop, Volksmusik und allerlei Buden. “Staunen statt Stau”, jubelt die Ostseezeitung – und Rügens Landrätin Kerstin Kassner (Linkspartei) spricht von einem neuen “Wahrzeichen der Region” und prophezeit “ein unvergessliches Erlebnis”.

Dabei geht es nur um eine Brücke. Ende der Woche wird die neue Rügenbrücke nach drei Jahren Bauzeit eingeweiht. Der Bau, der in luftigen 42 Metern Durchfahrtshöhe den Strelasund überquert, gilt allerdings als technisches Meisterwerk. Mit exakt 4097 Metern ist die aus sechs Segmenten sowie zwei Rampen bestehende Brücke eine der längsten bundesweit.

Rügenbrücke

Sahen Besucher bisher auf die drei imposanten Kirchtürme der alten Backsteinkathedralen, wenn sie sich Stralsund näherten, so hat sich in das spätmittelalterliche Bild nun der 128 Meter hohe Neuzeit-Pylon geschoben. An ihm hängen die massiven Stahlseile für das Brückenteil, unter dem Schiffe aller Art problemlos hindurchfahren. Längst hat die Brücke ihren Spitznamen weg: “Strelagate” heißt sie im Volksmund – eine Mischung aus der offiziellen Bezeichnung Strelasundquerung und der Anspielung auf die weltberühmte Golden Gate Bridge in San Francisco.

Kaum hat man in Stralsund die Brücke erreicht, steht man mit einem Fuß fast schon auf Rügen. Es geht gleich steil bergauf, um den Ziegelgraben zu überqueren. Unten fahren die Schiffe, hinten links eröffnet sich das Altstadt-Panorama, das die Unesco seit fünf Jahren zum Weltkulturerbe zählt. Die Krönung des Blicks aber liegt in Fahrtrichtung: die größte deutsche Insel aus einer neuen Perspektive. Ist der Scheitelpunkt überwunden, geht es leicht abwärts Richtung Altefähr, fast parallel zum alten Rügendamm aus den dreißiger Jahren. Dieser sorgte seit Jahren für Unmut. Denn im Schnitt muss die Ziegelgrabenbrücke täglich viermal für jeweils 20 Minuten für den Schiffsverkehr geöffnet werden; in der Hochsaison eine Staugarantie.

Von der neuen Verbindung verspricht sich der Tourismusverband des Küstenlandes noch mehr Urlauber. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Rügen-Gäste bereits auf 1,3 Millionen verdoppelt. In diesem Jahr rechnet man im sonst strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern mit einem neuen Übernachtungs-Rekord.

Wenn Angela Merkel am Sonnabend die Brücke freigibt, haben allerdings erst einmal sechs Stunden lang nur Fußgänger freie Bahn. Der Bau aus Beton und Stahl gilt als die Jobmaschine der letzten Jahre im Wahlkreis der Kanzlerin (Stralsund/Nordvorpommern/Rügen), den sie seit 1990 ununterbrochen gewinnen konnte. Ohnehin werden die im Sommer bis zu 20 Kilometer langen Autoschlangen nach der Eröffnung der zweiten Rügenbrücke nicht verschwunden sein.

Die Erweiterung der Bundesstraße 96 in Richtung Bergen und Sassnitz beginnt erst im kommenden Jahr und soll mindestens zweieinhalb Jahre dauern. Es wird damit gerechnet, dass der Stau auf die Insel verlagert und die neue Brücke das Verkehrsaufkommen noch erhöhen wird. Auch deshalb lehnten Naturschutzverbände, Bio-Bauern und die Grünen den Bau strikt ab.

“Architektonisch bewundere ich die Brücke schon”, meint Ulrich Söffker, “aber wir befürchten, dass der Erholungswert der Insel durch noch mehr Autos sinken wird.” Die Touristen kämen, so der Landesgeschäftsführer der Grünen, um sich an der Natur zu erfreuen und nicht zu einer Autoausstellung. Söffker hätte sich einen Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs in der Region gewünscht. Der Zugverkehr rollt weiter über den zwischen 1931 und 1935 errichteten Rügendamm.

Zwar mindern auf der neuen Brücke spezielle Windabweiser und zwei Meter hohe durchsichtige Glaswände den Druck insbesondere auf Lkw. Trotzdem bleibt an manchen Tagen auch für Autos nur die alte Strelasundquerung auf dem Damm für den Weg nach Rügen. Doch Sturm mit mehr als Windstärke neun, das entspricht 75 Kilometern pro Stunde, ist auch an der Ostseeküste eher selten.

Rügen erleben mir dem ruegen-express.de-Team

Längste deutsche Brücke nach Rügen ist fertig

Geschrieben am 15. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Mit der Strelasundquerung von Stralsund nach Altefähr auf Rügen ist das längste deutsche Brückenbauwerk fertiggestellt. Das “neue Tor nach Rügen” sei nicht nur eine architektonische Meisterleistung, sondern stärke auch Wirtschaft und Tourismus, erklärte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Berlin. Tiefensee lobte den gut 2,8 Kilometer langen Brückenzug als “wesentlichen Beitrag zum Aufbau Ost”, für den die Bundesregierung 125 Millionen Euro zur Verfügung gestellt habe.

Rügenbrücke Panorama71.000 Kubikmeter Beton und mehr als 22.000 Tonnen Stahl wurden für das “neue Wahrzeichen” Stralsunds mit seinem 128 Meter hohen Pylon verbaut. Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Otto Ebnet (SPD) begrüßte die neue Rügenbrücke als “große Erleichterung für alle Rügenbesucher, Urlauber und Pendler”. Der bisher als alleinige Anbindung der Insel genutzte Rügendamm galt nach Angaben einer Ministeriumssprecherin als Nadelöhr.

Die Strelasundquerung wird an dem kommenden Wochenende mit einem dreitägigen Fest eröffnet werden. Zur Einweihung am 20. Oktober erwartet die Hansestadt Stralsund unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD).

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Steinkohle-Energie CONTRA Tourismus in MV?!

Geschrieben am 8. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Nachfolgend die Veröffentlichung des “Wirtschaftsvereins Rügen e.V.” zum Thema
Der Kraftwerksbau der dänischen Firma Dong Energy in Greifswald/ Lubmin und seine Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Rügen:

“Am 25. September 2007 hatte der Wirtschaftsverein Rügen e.V. eingeladen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema: „Der Kraftwerksbau der dänischen Firma Dong Energy in Greifswald/ Lubmin und seine Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Rügen“.
Hintergrund hierfür ist der Plan des dänischen Energielieferanten, am Standort Lubmin ein Steinkohlekraftwerk zu bauen.
Bei dieser Veranstaltung sollten Pro und Contra dieses Bauvorhabens beleuchtet werden. Es waren Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft und Politik eingeladen. Herr Peter Gedbjerg – Projektleiter des Greifswalder Kraftwerk-Bauvorhabens – hielt einen Vortrag zum Thema, stellte sowohl Unternehmen, als auch das Bauvorhaben detailliert vor.
Die Landrätin Rügens – Kerstin Kassner und Herr Hots-Thomas, Geschäftsführer der TZR , sprachen sich einhellig gegen die Pläne Dong Energy’s aus, sie befürchteten den negativen Einfluss eines Steinkohlekraftwerks auf den regionalen Tourismus und gaben hierbei zu bedenken, dass der Tourismus in MV der Hauptwirtschaftszweig wäre. Auch sei der Bau dieses Kraftwerks alles andere als gut für den Ruf als Urlaubs- und Gesundheitsland Nr. 1 in Deutschland.
Als enttäuschend empfand der Wirtschaftsverein, dass kaum Touristiker Rügens der Einladung gefolgt waren, um sich bei dieser Veranstaltung ein Bild von dem Projekt zu machen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.
In der Tat sind wichtige Aspekte von Herrn Gedbjerg nicht, bzw. nur ungenügend ausgeleuchtet worden. Die Umweltverträglichkeit und der touristische Aspekt blieben in seinen Ausführungen wenig beachtet. So konnte z.B. nicht eindeutig argumentiert werden, wie die Auswirkungen auf den Tourismus sein werden, wie sich die Nutzung von Wasser aus dem Greifswalder Bodden (bzw. dessen Rückführung und die damit einhergehende Erwärmung) auf Flora und Fauna vor Ort auswirken werden. Ein Projekt im Rahmen von 2 Mrd. Euro zu planen und solche wichtigen Aspekte außer Acht zu lassen, ist nach Meinung des Wirtschaftsvereins eine mehr als mangelhafte Voraussetzung, um den Wirtschaftsstandort Greifswald-Lubmin zu etablieren und zukunftsgerecht und innovativ zu gestalten. Gleichzeitig soll an dieser Stelle nochmals mit allem Nachdruck darauf verwiesen werden, dass das Land MV solche Wirtschaftsstandorte braucht, um bestehen zu können. Der Tourismus ist sicher der größte Arbeitgeber der Region und somit auch der bedeutendste Wirtschaftszweig an der Ostseeküste – aber kann ein Land von der Größe Mecklenburg-Vorpommerns ausschließlich vom Tourismus leben?!
Das Fazit:
Dong Energy hat hier sicher noch Einiges nachzuholen, um den Wirtschaftsverein Rügen mit seinem Konzept zu überzeugen. Aber ganz sicher ist es auch engstirnig, das geplante Bauvorhaben bereits von vornherein abzulehnen.

Kommentar: Der Titel dieses Beitrages wäre wünschenswert für die Entwicklung der Wirtschaft in MV, aber vielleicht liegt der Ursprung der Wirtschaftspolitik des Landes noch in Junkerpolitik und Pferdefuhrwerken.
Ein pommerisches Kaltblut zieht beständig sein Wagen, nur wissen wir heute nicht ob wir es mit ihm bis nach Brüssel schaffen.
Deshalb an Sie Herr Seidel einen kleinen Tipp am Rande: Sollten Sie für Expresslösungen in Zukunft nicht zu haben sein und das Land Mecklenburg-Vorpommern immer noch nach Kreisligamentalität vermarkten wollen, dann wäre es doch ratsam ein gut genährtes, pommersches Kaltblut vor dem Landtag in Schwerin mit Zaumzeug abzustellen.

P.S.: Um so mehr wir über unser Schreiben nachdenken, ist die Idee in Hinsicht auf den Wahn gar nicht so abwegig.

Neue Rügenbrücke steht kurz vor Eröffnung

Geschrieben am 4. Oktober 2007 in Allgemein von engel || Keine Kommentare

Die 2.800 Meter lange Brückenverbindung und der 1.200 Meter lange Damm über den Strelasund verbinden die Hansestadt und Welterbestadt Stralsund auf dem vorpommerschen Festland (hinten) mit der Ortschaft Altefähr auf der Insel Rügen. Die neue rund 120 Millionen Euro teure Rügenbrücke ist das derzeit bundesweit größte Brückenbauwerk und soll am 20. Oktober 2007 von Bundeskanzlerin Merkel für den Verkehr freigegeben werden. Am 19. Oktober beginnt bereits ein dreitägiges Volksfest aus Anlass der Fertigstellung.

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